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Als
kleine Pflanzen, sehen guter Samen und Unkraut so ähnlich aus, daß du sie erst dann unterscheiden kannst, wenn sie miteinander gewachsen sind. Böses und Gutes, Haß und Liebe, Keime von Frieden und Krieg vertauschst du am Anfang, und trotzdem kannst du sie erst an ihren Früchten unterscheiden. Das Reich Gottes gibt allen Menschen eine Chance, damit jeder die Möglichkeit haben kann, reif zu werden und auch sich zu ändern, um nicht ins Feuer eines Lebens und eines Todes ohne Sinn und ohne Landung zu scheitern. (GM/17/07/05) |
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Mt (13,24-30) <<Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. Da aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon. Da nun das Kraut wuchs und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut. Da traten die Knechte zu dem Hausvater und sprachen: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut? Er sprach zu ihnen: Das hat der Feind getan. Da sagten die Knechte: Willst du das wir hingehen und es ausjäten? Er sprach: Nein! auf daß ihr nicht zugleich den Weizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausjätet. Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es in Bündlein, daß man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuer>>. |
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