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Nur derjenige, der durstig ohne einen einzigen Schluck Wasser gewesen ist, kann verstehen, wieviel ein Glas frisches Wasser kostbar ist, genauso wie nur derjenige, der irgendwie eine Labyrinthe unsagbarer Einsamkeit durchging, verstehen kann, wieviel ein bisschen Liebe bedeutend ist, um das Leben zu wärmen. Auch der Weg, den wir, Jesus begleitend, betreten, geht oft „gegen die Welle“; deswegen können wir nicht vermeiden, ungewöhnliche Passagen durchzugehen, sogar ohne das Einverständnis jener, die das “eigene Haus” bewohnen. D.h. Personen der eigenen Familie, des Kreises der Freunde und manchmal - selbst wenn es nicht geschehen müssen würde - sogar der eigenen Kirche. Aber so ist es. Trotzt alledem, muß man keine Angst haben: die Karriere war nie der Lohn der Propheten oder wenigstens der Bahnbrechenden. Der versucht, Jesus nachzufolgen, wird jeden Tag sprudelndes frisches Wasser der Gnade und eines neuen Leben erhalten, ein Wasser, worin sich das Blaue aller Himmel widerspiegelt. Das muß reichen und tatsächlich reicht.
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13. Sonntag des Jahreskreises (A) 2005
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Rm (6,3-4)
"Wisset ihr nicht, daß alle, die wir in Jesus Christus getauft sind, die
sind in seinen Tod getauft? So sind wir ja mit ihm begraben durch die
Taufe in den Tod, auf daß, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten
durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen
Leben wandeln". Mt (10,37-42) "Wer Vater oder Mutter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist mein nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden. Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Wer einen Propheten aufnimmt in eines Propheten Namen, der wird eines Propheten Lohn empfangen. Wer einen Gerechten aufnimmt in eines Gerechten Namen, der wird eines Gerechten Lohn empfangen. Und wer dieser Geringsten einen nur mit einem Becher kalten Wassers tränkt in eines Jüngers Namen, wahrlich ich sage euch: es wird ihm nicht unbelohnt bleiben".
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