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Das Hautthema des 5. Sonntags des Jahreskreises B betrifft eine der ersten im Markusevangelium erzählten Handlungen Jesu. Eine Frau, die Schwiegermutter von Petrus, liegt krank im Bett. Sie ist fast das Symbol dieser unseren zerbrechlichen Menschheit, die oft verhindert und schmerzhaft liegt. Sie könnte mit den Worten von Job jammern: «Ich habe wohl ganze Monden vergeblich gearbeitet, und elender Nächte sind mir viel geworden». Wenn es sich nicht immer um eine akute Krankheit handelt, die die Person übersteigernd quält, wie in der evangelischen Erzählung (s. das griechische Wort: pyressousa, von pyr, d.h. Feuer), erleiden wir oft eine Art Trägheit, die uns zu stehen verhindert. Aber auch in diesem Fall erreicht Jesus uns: er hält uns bei der Hand und richtet uns auf. Das garantiert uns nicht ganz von eventuellen Rückfällen, gibt uns doch genügende Energie, um zu stehen und Ihm und den Brüdern zu dienen. Das Geheimnis ist genau hier. Wir werden im selben Maß geheilt, in dem wir konkret lieben und uns um unsere Mitmenschen kümmern. «Wenn ich mich gebrochen fühle und getröstet zu werden brauche, sende mir, O Herr, jemanden, der meinen Trost braucht» (Gedanke von Teresa aus Kalkutta).
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5. Sonntag des Jahreskreises (B) 2006
«Gedenke, daß mein Leben ein
Wind ist!». |
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Hiob
(7,1-7)
Mk-Evangelium (1,29-39) Und sie gingen alsbald aus der Schule und kamen in das Haus des Simon und Andreas mit Jakobus und Johannes. Und die Schwiegermutter Simons lag und hatte das Fieber; und alsbald sagten sie ihm von ihr. Und er trat zu ihr und richtete sie auf und hielt sie bei der Hand; und das Fieber verließ sie, und sie diente ihnen. Am Abend aber, da die Sonne untergegangen war, brachten sie zu ihm allerlei Kranke und Besessene. Und die ganze Stadt versammelte sich vor der Tür. Und er half vielen Kranken, die mit mancherlei Seuchen beladen waren, und trieb viele Teufel aus und ließ die Teufel nicht reden, denn sie kannten ihn. Und des Morgens vor Tage stand er auf und ging hinaus. Und Jesus ging in eine wüste Stätte und betete daselbst. Und Petrus mit denen, die bei ihm waren, eilten ihm nach. Und da sie ihn fanden, sprachen sie zu ihm: Jedermann sucht dich. Und er sprach zu ihnen: Laßt uns in die nächsten Städte gehen, daß ich daselbst auch predige; denn dazu bin ich gekommen. Und er predigte in ihren Schulen in ganz Galiläa und trieb die Teufel aus.
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