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Von den Lesestücken bekommen wir die dringende Einladung: „bekehrt euch“, d.h. „dreht ab!, ändert euer Leben "! Das Evangelium veranschaulicht etwas mehr als die Kursänderung einer Schiffahrt. Es betrifft die Änderung des gleichen Horizonts, in dem wir fahren. Es öffnet unerwartete Szenerien, die wir gar nicht glaubten, daß es sie gibt! Zu solchen neuen Landschaften führt uns eine Anwesenheit, die auf den ersten Blick unbequem scheinen kann, aber die trotzdem die einzige ist, die uns vom Teufelkreis eines Lebens auszukommen läßt, das seinen ganzen Sinn in seinem Horizont erschöpft. Das ist Christus, ein Mensch wie du und wie ich, der dennoch der Ewige selbst ist, der sich Schiffahrt und Weg werden wollte, um uns von den Türen unserer Grenzen weit zu führen.
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3. Sonntag des Jahreskreises (B) 2006
Werden auch wir unser Boot verlassen, |
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1Cor (7,29-31) <<Das sage ich aber, liebe Brüder: Die Zeit ist kurz. Weiter ist das die Meinung: Die da Weiber haben, daß sie seien, als hätten sie keine; und die da weinten, als weinten sie nicht; und die sich freuen, als freuten sie sich nicht; und die da kaufen, als besäßen sie es nicht; und die diese Welt gebrauchen, daß sie dieselbe nicht mißbrauchen. Denn das Wesen dieser Welt vergeht>>. MK (1,14-20) <<Nachdem aber Johannes überantwortet war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium vom Reich Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllet, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium! Da er aber am Galiläischen Meer ging, sah er Simon und Andreas, seinen Bruder, daß sie ihre Netze ins Meer warfen; denn sie waren Fischer. Und Jesus sprach zu ihnen: Folget mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen! Alsobald verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach. Und da er von da ein wenig weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, daß sie die Netze im Schiff flickten; und alsbald rief er sie. Und sie ließen ihren Vater Zebedäus im Schiff mit den Tagelöhnern und folgten ihm nach>>. |
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