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Von den Lesestücken ausgehend, müssen wir uns endlich fragen: «Wenn Jesus so klar war, warum tun wir nicht was er sagte?». Es nützt nichts zu antworten, wie man immer antwortet: «Das geschieht wegen unser menschlichen Zerbrechlichkeit, usw.». Es muß hier etwas mehr sein, das Fehler und Pathologien hat chronisch machen lassen, dieselben die wir nur den Pharisäern unterschieben. Vielleicht nehmen wir gar nicht ernst genau das, was Christus sagte. Könnte es nicht sein, daß wir riskieren, nur seinen Namen zu benutzen, um empor zu steigen? Einen Satz von Don Lorenzo Milani umformulierend, möchte ich sagen: «Dem Christus und nicht uns selbst einen Weg bahnen».
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Immagine di Cerezo Barredo www.servicioskoinonia.org |
31. Sonntag des Jahreskreises (A) 2005
«Aber ihr macht dasselbe nicht!».
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Mt (23,1-12) <<Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern und sprach: Auf Mose's Stuhl sitzen die Schriftgelehrten und Pharisäer. Alles nun, was sie euch sagen, daß ihr halten sollt, das haltet und tut's; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht tun: sie sagen's wohl, und tun's nicht. Sie binden aber schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf den Hals; aber sie selbst wollen dieselben nicht mit einem Finger regen. Alle ihre Werke aber tun sie, daß sie von den Leuten gesehen werden. Sie machen ihre Denkzettel breit und die Säume an ihren Kleidern groß. Sie sitzen gern obenan über Tisch und in den Schulen und haben's gern, daß sie gegrüßt werden auf dem Markt und von den Menschen Rabbi genannt werden. Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder. Und sollt niemand Vater heißen auf Erden, denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. Und ihr sollt euch nicht lassen Meister nennen; denn einer ist euer Meister, Christus. Der Größte unter euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht>>.
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