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Pfingsttag
ist der Tag der Wiedergeburt: es blüht
die Hoffnung wieder auf und mit ihr die Fähigkeit, weiter
zu gehen, aber nicht allein, sondern zusammen. Angekommen ist nicht ein
sonstiger neue Tag, sondern wahrhaft der neue Tag, in dem wir endlich
nicht mehr hörig, sondern selbständig für unsere persönliche und
allgemeine Geschichte sind. Der erhaltene Geist ist der Geist Jesu, jener,
der uns mit unseren echteren Träumen versöhnt und sie endlich nicht nur
glaubwürdig, sondern verwirklichbar werden läßt. Niemand ist allein: wir
sind zusammen und nicht wegen eines allgemeinen Interesse, wie in
irgendeiner Zunft; wir sind zusammen, weil jener Geist aus uns allen eine
Gemeinde macht und uns einen neuen und unaufhaltsamen
Schwung gibt. Ähnlich zu jenem Schwung der Schöpfung, der die Galaxien und
mit ihnen den Raum nach den entferntesten Punkten warf, wirft der Geist
uns alle nach den neuen Räumen eines Leben wieder, das “anderer” ist. D.d.
gibt einen geistigen Anfang, der uns innerlich ändert und uns befähigt,
die Welt zu erneuern. Laßet uns endlich von Dem ändern, der einzig fähige
ist, das zu verwirchlichen, der Geist des Herren! |
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ApG
(1,1,-11) <<Und als der Tag der Pfingsten erfüllt war, waren sie alle
einmütig beieinander. Und es geschah schnell ein Brausen vom Himmel wie
eines gewaltigen Windes und erfüllte das ganze Haus, da sie saßen.
Und es erschienen ihnen
Zungen, zerteilt, wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeglichen
unter ihnen;
und sie wurden alle voll des
Heiligen Geistes und fingen an, zu predigen mit anderen Zungen, nach dem
der Geist ihnen gab auszusprechen.
Es waren aber Juden zu
Jerusalem wohnend, die waren gottesfürchtige Männer aus allerlei Volk, das
unter dem Himmel ist.
Da nun diese Stimme
geschah, kam die Menge zusammen und wurden bestürzt; denn es hörte ein
jeglicher, daß sie mit seiner Sprache redeten.
Sie entsetzten sich aber
alle, verwunderten sich und sprachen untereinander: Siehe, sind nicht
diese alle, die da reden, aus Galiläa?
Wie hören wir denn ein
jeglicher seine Sprache, darin wir geboren sind?
Parther und Meder und
Elamiter, und die wir wohnen in Mesopotamien und in Judäa und Kappadozien,
Pontus und Asien, 0Phrygien und Pamphylien, Ägypten und an den Enden von
Lybien bei Kyrene und Ausländer von Rom, Juden und Judengenossen, Kreter
und Araber: wir hören sie mit unsern Zungen die großen Taten Gottes
reden>>.
Jh (20,19-23) <<Am
Abend aber desselben ersten Tages der Woche, da die Jünger versammelt und
die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat
mitten ein und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! Und als er das
gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die
Jünger froh, daß sie den HERRN sahen. Da sprach Jesus abermals zu ihnen:
Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich
euch. Und da er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen:
Nehmet hin den Heiligen Geist! Welchen ihr die Sünden erlasset, denen sind
sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten>>.
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