Der dritte Sonntag des Advents: Der Sonntag "in laetàri", das heißt im Freuen/in Freude. Sicherlich kann Freude nicht das Resultat eines Befehls sein, aber immer kann es die Folge einer schönen Überraschung sein. In der Liturgie erhalten wir die Nachricht, daß Gott uns immer noch liebt, ja, daß er uns mehr als je zuvor liebt und daß er dabei ist, für uns den zentralen Punkt seines Heils- und Friedensplanes zu realisieren: die Sendung seines Sohnes. Für diese ist es erforderlich, daß sich Gewohnheiten und Verhaltensweisen ändern, damit jeder selbst vorbereitet ist, sich auf seine Logik der Großzügigkeit und Freigebigkeit einzulassen.

 

3. Adventssonntag
 

Lehre uns Gott, Freude zu erfahren,
so wie du dich über deine Kinder freuen kannst,
Lehre uns diese doppelte Besonderheit, die dich ausmacht:
Freude und Liebe,
denn eines ist sicher, daß allein die Liebe uns beibringen kann uns zu freuen
und daß nur sie die Freude unter uns verbreitet.
Was können wir dir sagen, heute, an diesem vorletzten Sonntag des Advents?
Wir müssen nur das zugestehen: wenn die Freude nicht da ist, dann bedeutet dies nichts anderes, als dass wir nicht genug lieben.                                                 Hilf uns einen Schritt weiter in diese Richtung zu gehen,                                  Dir und den anderen entgegen. (GM/14/12/03) 
 
    

Profeta Sofonìa (3,14-18) 3:14 Juble, Tochter Zion! Jauchze, Israel! Freu dich, und frohlocke von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem! 3:15 Der Herr hat das Urteil gegen dich aufgehoben und deine Feinde zur Umkehr gezwungen. Der König Israels, der Herr, ist in deiner Mitte; du hast kein Unheil mehr zu fürchten. 3:16 An jenem Tag wird man zu Jerusalem sagen: Fürchte dich nicht, Zion! Laß die Hände nicht sinken! 3:17 Der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der Rettung bringt. Er freut sich und jubelt über dich, er erneuert seine Liebe zu dir, er jubelt über dich und frohlockt, wie man frohlockt an einem Festtag. 3:18 Ich mache deinem Unglück ein Ende, ich nehme die Schmach von dir.

 

Vangelo di Luca (3,10-18) 10 Da fragten ihn die Leute: Was sollen wir also tun? 11 Er antwortete ihnen: Wer zwei Gewänder hat, der gebe eines davon dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso. 12 Es kamen auch Zöllner zu ihm, um sich taufen zu lassen, und fragten: Meister, was sollen wir tun? 13 Er sagte zu ihnen: Verlangt nicht mehr, als festgesetzt ist. 14 Auch Soldaten fragten ihn: Was sollen denn wir tun? Und er sagte zu ihnen: Mißhandelt niemand, erpreßt niemand, begnügt euch mit eurem Sold! 15 Das Volk war voll Erwartung, und alle überlegten im stillen, ob Johannes nicht vielleicht selbst der Messias sei. 16 Doch Johannes gab ihnen allen zur Antwort: Ich taufe euch nur mit Wasser. Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. 17 Schon hält er die Schaufel in der Hand, um die Spreu vom Weizen zu trennen und den Weizen in seine Scheune zu bringen; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.18 Mit diesen und vielen anderen Worten ermahnte er das Volk in seiner Predigt.

 

 


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- es handelt sich um eine sehr wichtige Initiative einer sozialen Ökonomie von sozialen Kooperativen und einem gerechten Handel. Hier kann man alles finden, von Nahrungsmitteln bis hin zu Kunstgegenständen jeder Art. Das Projekt wird von der Kirche und verschiedenen Organisationen unterstützt, ist in seiner Ausrichtung hin ausgelegt darauf, Arbeitsplätze im Süden Italiens zu schaffen, verbunden mit einem großen ethischen und ökologischen Anliegen.

Unterstützt wird dies unter anderem von folgenden Organisationen:

- Banca Etica
- Progetto Policoro nazionale
- CGM Consorzio nazionale della Cooperazione Sociale
- AIAB (Associazione Italiana Agricoltura Biologica) Calabria
- Fondazione Peppino Vismara
 

Sagt allen, die ihr kennt bescheid, daß es dieses Projekt gibt. Es ist ein Projekt, das man unterstützen sollte!