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Jes 53,2-4.7
«53:2
Vor seinen Augen wuchs er auf wie ein junger Sproß, wie ein Wurzeltrieb
aus trockenem Boden. Er hatte keine schöne und edle Gestalt, so daß wir
ihn anschauen mochten. Er sah nicht so aus, daß wir Gefallen fanden an
ihm. 53:3 Er wurde verachtet und von den Menschen gemieden, ein Mann
voller Schmerzen, mit Krankheit vertraut. Wie einer, vor dem man das
Gesicht verhüllt, war er verachtet; wir schätzten ihn nicht. 53:4 Aber er
hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir
meinten, er sei von Gott geschlagen, von ihm getroffen und gebeugt. [...]
53:7 Er wurde mißhandelt und niedergedrückt, aber er tat seinen Mund nicht
auf. Wie ein Lamm, das man zum Schlachten führt, und wie ein Schaf
angesichts seiner Scherer, so tat auch er seinen Mund nicht auf».
Mk
(10,35-45) «35
Da traten Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, zu ihm und sagten:
Meister, wir möchten, daß du uns eine Bitte erfüllst. 36 Er
antwortete: Was soll ich für euch tun? 37 Sie sagten zu ihm:
Laß in deinem Reich einen von uns rechts und den andern links neben dir
sitzen. 38 Jesus erwiderte: Ihr wißt nicht, um was ihr bittet.
Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder die Taufe auf euch
nehmen, mit der ich getauft werde? 39 Sie antworteten: Wir
können es. Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr werdet den Kelch trinken, den ich
trinke, und die Taufe empfangen, mit der ich getauft werde. 40
Doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu
vergeben; dort werden die sitzen, für die diese Plätze bestimmt sind.
41 Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich
über Jakobus und Johannes. 42 Da rief Jesus sie zu sich und
sagte: Ihr wißt, daß die, die als Herrscher gelten, ihre Völker
unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen mißbrauchen.
43 Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß
sein will, der soll euer Diener sein, 44 und wer bei euch der
Erste sein will, soll der Sklave aller sein. 45 Denn auch der
Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu
dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele». |