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Das Markusevangelium führt uns am diesen Sonntag zu einem Entscheidungspunkt unserer menschlichen und geistigen Erfahrung. Der man, der sich Jesus vorstellt und als “junger Reiche, genannt wird”, vertritt gewissermaßen uns alle. Er vertritt nicht nur jene, die materielle Güter besitzen und an ihnen hängen, so daß sie in der Tat von jenen Gütern besessen werden, sondern auch jene, die so was nicht besitzen und trotzdem ihre besten Ressourcen und ihre Energien investieren, um sie zu erlangen. Wie der Schluß des heutigen Evangeliumsstücks verstehen läßt, betrifft es sowohl denjenigen, der Reichtümer, wie auch denjenigen, der das Herz eines Reichen hat. Ist es möglich, es zu bekehren und es von der Suche nach der Dinge zur Suche nach der Qualität der Beziehungen und vor allem nach dem Einzigen umzuwenden, der uns wirklich glücklich machen kann? Unserer Erfahrung nach, scheint das menschlich unmöglich. Es wird dennoch im Gott möglich. Das heißt: es ist erst dann möglich, wenn wir in Seinem Blick die beste Art und Weise wiederfinden, die Dinge zu schätzen, und den unvergleichlichen Reichtum der Leute und vor allem die unendliche Wert der Liebe Gottes entdecken. Bis dahin anzukommen bedeutet es, das Geschenk der Weisheit des Herzens erhalten zu haben, die wir erst bekommen, wenn wir um sie mit Echtheit und Intensität bitten (siehst die erste Lesung).
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28. Sonntag des Jahreskreises B 2006
Erst als Du mich, Jesus, | |
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