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Die richtige Art, einen Turm zu planen, ist im Spruch Jesu gleich als das richtiges Einkalkulieren eigener Kräfte, bevor man einen Krieg anfängt (freilich handelt es sich nicht um einen militärischen, sondern nur um einen "geistlichen", man könnte sagen: um einen kulturellen Krieg!). Das ist ein Kampf, den die christliche Weltanschauung täglich durchzuführen hat. Dieser Kampf ist dauernd und hart und manchmal haben wir den Eindruck, schlecht aufzubauen und ungenügend zu kämpfen. Mit unseren Kräften werden wir nie gewinnen, sondern nur im Vertrauen auf jenen, der uns weder bloß einen Bau bestellt, noch zu einem Schlacht geschickt hat, sondern auf seiner Weise, trotz all unsere Untätigkeiten, baut ("Wo der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen", Ps 127,1; v. auch Dt 8,11-18). Das heißt: Bauen ist auch ein Wiederaufbauen - mehr als auf unsere Mauer - auf die erste und immer wieder erneuende Grundbestimmtheit, in der Nachfolge Christi bleiben zu wollen! Anschließend verlangt er nicht unsere Geliebten zu hassen (da er uns sogar die Feinde zu lieben, befohlen hat), sondern daß die Sicherheit ihrer Liebe an die zweite Stelle zu setzen, denn an die erste Stelle muß nur unser Vertrauen auf ihn sein. |
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23. Sonntag des Jahreskreises C
Ich habe auch meinen Turm aufgebaut, aber ich fürchte, daß
mein Bau schon bleiben steht,
Nein, ich bitte Dich nicht darum, das Meine für mich
(GM/05/09/04) |
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Lk (14,25-33) Es ging aber viel Volks mit ihm; und er wandte sich und sprach zu ihnen: So jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein. Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein. Wer ist aber unter euch, der einen Turm bauen will, und sitzt nicht zuvor und überschlägt die Kosten, ob er's habe, hinauszuführen? auf daß nicht, wo er Grund gelegt hat und kann's nicht hinausführen, alle, die es sehen, fangen an, sein zu spotten, und sagen: Dieser Mensch hob an zu bauen, und kann's nicht hinausführen. Oder welcher König will sich begeben in einen Streit wider einen andern König und sitzt nicht zuvor und ratschlagt, ob er könne mit zehntausend begegnen dem, der über ihn kommt mit zwanzigtausend? Wo nicht, so schickt er Botschaft, wenn jener noch ferne ist, und bittet um Frieden. Also muß auch ein jeglicher unter euch, der nicht absagt allem, was er hat, kann nicht mein Jünger sein. |
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