www.puntopace.net  Für diesen Sonntag scheint die zentrale Botschaft, aus den zitierten Texten  zu sein, welche zu gleicher Zeit die Großmütigkeit  Gottes und die Forderungen seines Rufens  zeigen. All jenen, unter den frommen, die nur auf Grund von Gewohnheit die Tempel besuchen und denken, die Auserwählten zu sein, macht Jesus klar, daß, egal von welcher Nation, Religion und Kultur, alle eingeladen sind zum Fest seines  Reiches und in der Tat teilnehmen werden. Denen, die sich anmaßen, sich schon den Eintritt gesichert zu haben, führt Jesus Folgendes vor Augen: sein Weg ist nicht der einfachsten einer, nicht im Sinn eines unerträglichen Heroismus, sondern auf Grund konkreter Erfahrungen, die wir heute  wie damals machen, wenn wir nicht scheinbare, sondern authentische und treue Beziehungen eingehen. Das ist ein enger Weg und führt gegen den Strom, und doch ist es der einzige, der zum Ziel führt.  Er rettet uns von der Instabilität und vom Unsinn.

 

21. Sonntag des Jahreskreises

 

Und wenn eine neue, die letzte,

Morgendämmerung

alle Umgebungen erröten
und dein so lange erwartetes Reich
endlich kommen wird,
werden so viele und aus allen Ländern
dort hineinkommen.
Und trotzdem sagst du uns,
daß der Eintritt schwieriger
gerade für jene wird, die meinen,
seine Besitzer zu sein.
denn sie
vergessen,
daß er nich
t gebucht werden kann.
Anstatt nu
tzlose Fragen

danach zu stellen,
was wir einfach nicht wissen können,
lehre uns, durch jene enge Tür zu gehen,
die Dich hier auf der Erde jeden Tag immer näher zu dieser Liebe führte,
die sich ohne Grenzen und ohne Garantie
hingeben kann.
(GM/22/08/01)

Isaia 66,18-20 <<Und ich kenne ihre Werke und Gedanken. Es kommt die Zeit, daß ich sammle alle Heiden und Zungen, daß sie kommen und sehen meine Herrlichkeit. Und ich will ein Zeichen unter sie geben und ihrer etliche, die errettet sind, senden zu den Heiden, gen Tharsis, gen Phul und Lud zu den Bogenschützen, gen Thubal und Javan und in die Ferne zu den Inseln, da man nichts von mir gehört hat und die meine Herrlichkeit nicht gesehen haben; und sollen meine Herrlichkeit unter den Heiden verkündigen. Und sie werden alle eure Brüder aus allen Heiden herzubringen, dem HERR zum Speisopfer, auf Rossen und Wagen, auf Sänften, auf Maultieren und Dromedaren gen Jerusalem, zu meinem heiligen Berge, spricht der HERR, gleichwie die Kinder Israel Speisopfer in reinem Gefäß bringen zum Hause des HERRN>>.

Vangelo di Luca (13,22-30)   <<Und er ging durch Städte und Märkte und lehrte und nahm seinen Weg gen Jerusalem.   Es sprach aber einer zu ihm: HERR, meinst du, daß wenige selig werden? Er aber sprach zu ihnen:   Ringet darnach, daß ihr durch die enge Pforte eingehet; denn viele werden, das sage ich euch, darnach trachten, wie sie hineinkommen, und werden's nicht tun können.   Von dem an, wenn der Hauswirt aufgestanden ist und die Tür verschlossen hat, da werdet ihr dann anfangen draußen zu stehen und an die Tür klopfen und sagen: HERR, HERR, tu uns auf! Und er wird antworten und zu euch sagen: Ich kenne euch nicht, wo ihr her seid?   So werdet ihr dann anfangen zu sagen: Wir haben vor dir gegessen und getrunken, und auf den Gassen hast du uns gelehrt.   Und er wird sagen: Ich sage euch: Ich kenne euch nicht, wo ihr her seid; weichet alle von mir, ihr Übeltäter.   Da wird sein Heulen und Zähneklappen, wenn ihr sehen werdet Abraham und Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes, euch aber hinausgestoßen.   Und es werden kommen vom Morgen und vom Abend, von Mitternacht und vom Mittage, die zu Tische sitzen werden im Reich Gottes.   Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein>>.