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«Das ist mein Fleisch, das für euch hingegeben, das ist mein Blut, das für euch vergossen wird!»: hochwahrscheinlich sind eben das dieselben Worte Jesu in seiner eigenen Sprache (Aramäisch) auf das Brot und auf den Wein am Abendmahl. Sie deuten sehr realistisch sein von der Gewalt schon angefaßtes Geschick an, aber sie drücken zugleich seinen Willen aus, dieses Mahl zum Mittel einer tiefen Gemeinsamkeit von Schicksal mit seinen Jüngern zu machen. Brot und Wein sind darum sein verletztes Fleisch und sein vergossenes Blut. Sie sind kein Zeichen der Niederlage, ganz im Gegenteil äußern sie die Allmacht seiner Liebe. Jesus macht sie zum Mittel einer ungewöhnlichen Gemeinschaft mit ihm. Das erlaubt uns, das Leben und den Tod mit der Gewißheit in unseren Augen und in unseren Herzen zu begreifen, daß die Liebe stärker ist. Deshalb kann sie nicht scheitern, statt dessen drückt sie dadurch ihre ganze Größe aus.
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Du
lädst uns, Jesus, zu einem Tisch, |
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Joh (6,51-58) <<Ich bin das lebendige Brot, vom Himmel gekommen. Wer von diesem Brot essen wird, der wird leben in Ewigkeit. Und das Brot, daß ich geben werde, ist mein Fleisch, welches ich geben werde für das Leben der Welt. Da zankten die Juden untereinander und sprachen: Wie kann dieser uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Werdet ihr nicht essen das Fleisch des Menschensohnes und trinken sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch. Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken. Denn mein Fleisch ist die rechte Speise, und mein Blut ist der rechte Trank. Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der bleibt in mir und ich in ihm. Wie mich gesandt hat der lebendige Vater und ich lebe um des Vaters willen, also, wer mich isset, der wird auch leben um meinetwillen. Dies ist das Brot, das vom Himmel gekommen ist; nicht, wie eure Väter haben Manna gegessen und sind gestorben: wer dies Brot isset, der wird leben in Ewigkeit>>.
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