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Der erste Sonntag der Fastenzeit: die Wüste und ihre Gespinste, ihre Einsamkeit und der Hunger nach Brot, nach Lebenssinn, nach Wahrhaftigem. All die Versuchungen sind geboren und verbrauchen sich in einer einzigen Versuchung: es zähle nur das, in was man hinein beißen und was man sehen kann. Nur das, was offen erscheint und uns erscheinen läßt, und alles andere sei leer: all der Rest sei Wüste. Die Versuchung ist niemals endgültig besiegt, sie taucht immer wieder auf und quält uns. Wir haben nichts als diese einzige Waffe, um sie zurückzuschlagen: den einen Gott anzubeten, gerade ihn, den man eben nicht sehen kann und der von dieser Wüste spricht und jener Leere, der man nicht entrinnen kann. Doch flüchtet nicht vor dieser Leere und noch weniger versucht, diese Leere aufzufüllen. Vielmehr lernt es anzunehmen, so wie es ist, einfach leer: dies ist der Anfang und der erste Vollzug der Weisheit. | |
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1. Sonntag der Fastenzeit (C) Ich kenne jene vertrockneten Parzellen, wenn das Herz gequält weint, weil Du so fern scheinst: und es steigt an wie die Flut, all das, was mich versucht, und auch ich scheine abzugleiten, in
eine trübselige Einsamkeit, oh Jesus, genau wie Nein, natürlich bin ich nicht besser als die anderen! «Du, was weißt Du schon davon?, - wo mein Ägypten nicht nur eine ferne Erinnerung ist, sondern tägliches Exil, denn hinter jeder Sanddüne, riskiere ich, mich zu verlieren, Dich zu verlieren, für immer». Nein, aber so ist es nicht. Auch Du kennst sie, hast sie bereits
durchschritten, Auch Du hast diesen dumpfen Schlag
Hunger und Durst nach dem
Wahren, der einzigen Schule, nicht des
Über-, |
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Dal vangelo secondo Luca (4,1-13)1 Erfüllt vom Heiligen Geist, verließ Jesus die Jordangegend. Darauf führte ihn der Geist vierzig Tage lang in der Wüste umher, 2 und dabei wurde Jesus vom Teufel in Versuchung geführt. Die ganze Zeit über aß er nichts; als aber die vierzig Tage vorüber waren, hatte er Hunger. 3 Da sagte der Teufel zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl diesem Stein, zu Brot zu werden. 4 Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot. 5 Da führte ihn der Teufel (auf einen Berg) hinauf und zeigte ihm in einem einzigen Augenblick alle Reiche der Erde. 6 Und er sagte zu ihm: All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich dir geben; denn sie sind mir überlassen, und ich gebe sie, wem ich will. 7 Wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest, wird dir alles gehören. 8 Jesus antwortete ihm: In der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen. 9 Darauf führte ihn der Teufel nach Jerusalem, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich von hier hinab; 10 denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich zu behüten; 11 und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. 12 Da antwortete ihm Jesus: Die Schrift sagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. 13 Nach diesen Versuchungen ließ der Teufel für eine gewisse Zeit von ihm ab.
Dal libro del Deuteronòmio (26,4-10) 26:4 Dann soll der Priester den Korb aus deiner Hand entgegennehmen und ihn vor den Altar des Herrn, deines Gottes, stellen. 26:5 Du aber sollst vor dem Herrn, deinem Gott, folgendes Bekenntnis ablegen: Mein Vater war ein heimatloser Aramäer. Er zog nach Ägypten, lebte dort als Fremder mit wenigen Leuten und wurde dort zu einem großen, mächtigen und zahlreichen Volk. 26:6 Die Ägypter behandelten uns schlecht, machten uns rechtlos und legten uns harte Fronarbeit auf. 26:7 Wir schrien zum Herrn, dem Gott unserer Väter, und der Herr hörte unser Schreien und sah unsere Rechtlosigkeit, unsere Arbeitslast und unsere Bedrängnis. 26:8 Der Herr führte uns mit starker Hand und hoch erhobenem Arm, unter großem Schrecken, unter Zeichen und Wundern aus Ägypten, 26:9 er brachte uns an diese Stätte und gab uns dieses Land, ein Land, in dem Milch und Honig fließen. 26:10 Und siehe, nun bringe ich hier die ersten Erträge von den Früchten des Landes, das du mir gegeben hast, Herr. Wenn du den Korb vor den Herrn, deinen Gott, gestellt hast, sollst du dich vor dem Herrn, deinem Gott, niederwerfen.
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