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Die Botschaft des Evangeliums von diesem Sonntag ist nicht nihilistisch zu verstehen. Vielmehr scheint sie einzig von jemandem verstanden werden zu können, der sich auf der Suche nach Weisheit befindet, welches sich auf einer höheren Ebene befindet als es der Mensch normalerweise zu tun versucht. “Alles ist Windhauch” bedeutet nämlich nicht sich aus allem zurückzuziehen oder einen alles verneinenden Asketismus zu betreiben, sondern vielmehr möchte es zum Ausdruck bringen, den Sinn des eigenen und veränderlichen Handelns einzufassen in den Rahmen unseres ewigen und unveränderlichen Seins. All das, was von uns bleiben wird, wird nicht nicht das Ergebnis unserer eigenen Leistungen sein, sondern vielmehr die Qualität unserer Beziehungen mit den anderen und die Tiefe unseres eigenen Seins, immer aus dem Blickwinkel heraus, daß wir uns vor Gott stehend begreifen und seiend mit und für die anderen. Retten wir uns selbst, indem wir wahrhaftige Beziehungen eingehen, ohne Eigeninteressen und in Solidarität; alles andere ist nichts als Staub, den die Zeit mit dem Wind verstreuen wird, ohne Wiederkehr. Einzig die Liebe verbleibt, alles andere ist bloß vergänglicher Tand: vanitas vanitatum, Windhauch von Windhauch. |
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18. Sonntag des Jahreskreises (c)
“Sie hatten vor für immer zu
leben **************
Jesus, allzu oft denken auch
wir,
und
vor allem |
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Koh (1,2; 2,21-23) 1.2 Nichtigkeit der Nichtigkeiten! - spricht der Prediger; Nichtigkeit der Nichtigkeiten, alles ist Nichtigkeit! Denn da ist ein Mensch, dessen Mühen in Weisheit und in Erkenntnis und in Tüchtigkeit [geschieht]; und doch muss er sie einem Menschen als sein Teil abgeben, der sich nicht darum gemüht hat. Auch das ist Nichtigkeit und ein großes Übel. 2.22 Denn was bleibt dem Menschen von all seinem Mühen und vom Streben seines Herzens, womit er sich abmüht unter der Sonne? 2.23 Denn all seine Tage sind Leiden, und Verdruss ist sein Geschäft; selbst nachts findet sein Herz keine Ruhe. Auch das ist Nichtigkeit Lk (12, 13-21) 12.13 Einer aus der Volksmenge aber sprach zu ihm: Lehrer, sage meinem Bruder, dass er das Erbe mit mir teile. 12.14 Er aber sprach zu ihm: Mensch, wer hat mich zu einem Richter oder [Erb]teiler über euch gesetzt? 12.15 Er sprach aber zu ihnen: Seht zu und hütet euch vor aller Habsucht, denn auch wenn jemand Überfluss hat, besteht sein Leben nicht durch seine Habe. 12.16 Er sagte aber ein Gleichnis zu ihnen und sprach: Das Land eines reichen Menschen trug viel ein. 12.17 Und er überlegte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Denn ich habe nicht, wohin ich meine Früchte einsammeln soll. 12.18 Und er sprach: Dies will ich tun: ich will meine Scheunen niederreißen und größere bauen und will dahin all mein Korn und meine Güter einsammeln; 12.19 und ich will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast viele Güter daliegen auf viele Jahre. Ruhe aus, iss, trink, sei fröhlich! 12.20 Gott aber sprach zu ihm: Du Tor! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Was du aber bereitet hast, für wen wird es sein? 12.21 So ist, der für sich Schätze sammelt und nicht reich ist im Blick auf Gott. |
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