Das Evangelium von diesem Sonntag erzählt uns, wie Jesus sich von den seinen verabschiedet und ihnen seinen Geist mitgibt. Wir können uns wie die Jünger fühlen, die gemeinsam mit Maria beten, in banger Erwartung, daß sich alles füge.  Diese Zeit der Stille und des Hörens ist unverzichtbar, damit wir Klarheit finden und uns neu an jenem Geist  ausrichten können, der kommt unser Leben durcheinander zu schütteln und es neu auszurichten an den Spuren Jesu.

6. Sonntag der Osterzeit 2004

 

Du versprichst uns Deinen Geist,
der uns alles lehren wird
und uns an alles erinnern wird,

so wie Du es uns gesagt hast
So komm doch endlich Du Trostbringer,
denn der Dinge sind so viele
die man zwar gehört, aber denen man nicht gelauscht hat,
die man erblickt hat 

ohne sie wirklich zu sehen!
Wir machen eine Zeit durch, 

und Du weißt das,
in der man von den Gefühlen lebt,

und wo die Worte, 

und es seien es die schönsten,

nur so lange vorhalten, 

bis ihr Klang verhallt ist.
Erneuere in uns die Botschaft Deiner Worte,
die uns Trost sind und Stütze,
die uns zurückbringen und Vertrauen schenken zu Dir und dem Leben selbst!
 

 (GM/16/05/04)

Vangelo di Giovanni 14, 23-29  23 Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen. 24 Wer mich nicht liebt, hält an meinen Worten nicht fest. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. 25 Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. 26 Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. 27 Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. 28 Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. 29 Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt.