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Der 4. Ostersonntag wird dem Guten Schäfer oder, wie es im Text steht, dem “schönen Schäfer” (nämlich: „o poimèn o kalòs”) gewidmet. „Schön“ in einem allgemeinen Sinn, weil er die Fülle des Lebens besitzt und uns zu jenem Ort des Sinnes und der Freude führt, nach dem wir immer anstreben, d. h. der schönste Ort, den wir uns wünschen können. Das überwindet den Unsinn und den Tod. Das dunkle Tal, das wir durchgehen müssen, ist tatsächlich jenes des Todes. Aber wenn wir neben dem “schönen Schäfer” bleiben, wird auch der Tod seine grauenvolle Häßlichkeit verlieren, um zum üppigen Tal des Lebens zu werden.
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4. Ostersonntag (B) 2006
Auch wenn ich das letzte dunkle Tal,
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Ps 23,4 «Und wenn ich im finstern Tal wandern werde, werde ich kein Unglück fürchten; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich».
Jh-Evangelium (10,11-18) <<[Jesus sagte:] «Ich bin gekommen, daß sie das Leben und volle Genüge haben sollen. Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für seine Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, des die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht; und der Wolf erhascht und zerstreut die Schafe. Der Mietling aber flieht; denn er ist ein Mietling und achtet der Schafe nicht. Ich bin der gute Hirte und erkenne die Meinen und bin bekannt den Meinen, wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stalle; und dieselben muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und wird eine Herde und ein Hirte werden. Darum liebt mich mein Vater, daß ich mein Leben lasse, auf daß ich's wiedernehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selber. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wiederzunehmen. Solch Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.
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