Kreuzerhöhung (14/09/08)                                  www.puntopace.net

 

Jerusalem, den 14. September 335: Nach der Errichtung und Einweihung der Grabeskirche“ auf  Befehl von Kaiser Konstantin wird der Bevölkerung die Kreuzesreliquie vorgestellt. Ab dann beginnt das Fest der Kreuzerhöhung (14/09/03) sich im Osten wie im Westen zu verbreiten. Der Epheserbrief von Paulus und das Johannesevangelium betrachten die Erniedrigung und den Tod Jesu am Kreuz als wesentlichen Bestandteil derselben Bewegung, nämlich seiner Erhöhung und der Feier seiner Herrlichkeit. Aber welche  Herrlichkeit, da das Kreuz nichts anderes war als ein grausames Foltergerät? Die Vollziehung einer radikalen Liebe, jener von Gott, die sich nie zurückzieht, nicht einmal vor der schlimmsten Folter und selbst nicht vor dem Tod. In Jesus kann dieselbe Liebe Gottes als eine so große Qual angesehen werden, dass nicht einmal Todesqualen sie aufhalten können. In all dem verzehrt sich und vollzieht sich die Liebe selbst. Von der Kreuzerhöhung zu sprechen heißt, von dieser unendlichen unaufhaltsamen Liebe zu sprechen, die, da sie Gottes Liebe ist, in unendlicher Weise über den Tod und das Nichts, das ihn umhüllt, triumphiert, um sich als Fülle und Triumph des Leben zu offenbaren.    

 

 

 

Das Bild, entnommen aus "Servizio della Parola"“Dienst des Wortes” (399), zeigt einen menschlichen Schatten, der einen Arm zum Kreuz erhebt, das in demselben, von zwei geraden Linien begrenzten Raum oben angeordnet ist.

 GEBET

 

Heute, Jesus, sind hier nur zwei Linien und ein Abgrund, aus dem ein menschlicher Schatten auftaucht und um Deine Hilfe bittet,
eine Hilfe, die von dem erbeten wird, der von einem Kreuz herabhängt, was der Triumph des größten Unrechts der Geschichte ist…
Also zwei Abgründe, o Herr, und zwei kaum erzählbare Einsamkeiten, Deine und unsere, in die wir jeden Tag hineinzufallen riskieren?
Nicht so, Jesus, sondern ein einziger Abgrund,
der derselbe ist, in den auch Du stürztest,
und doch mit so einer Liebesmacht in Deinen Augen und Deinem Herzen, dass dieselbe Hölle mit ihrem unendlichen Scheitern erblasste…
So geschah, das die Liebe Dich aus dem Tode erweckte - obwohl Du ihn bis zum letzten Grund erfahren hattest - und Dich über jeden möglichen Namen derer erhöhte, die geliebt haben und noch lieben werden, weil Deine unendliche Liebe von diesem Kreuz herab uns immer noch anspricht und erhöht, uns herausfordert und erhebt.
 
(GM/14/09/08)

   

Johannesevangelium (3,13-17)  In quel tempo, Gesù disse a Nicodèmo: «Nessuno è mai salito al cielo, se non colui che è disceso dal cielo, il Figlio dell’uomo. E come Mosè innalzò il serpente nel deserto, così bisogna che sia innalzato il Figlio dell’uomo, perché chiunque crede in lui abbia la vita eterna.  Dio infatti ha tanto amato il mondo da dare il Figlio unigenito, perché chiunque crede in lui non vada perduto, ma abbia la vita eterna. Dio, infatti, non ha mandato il Figlio nel mondo per condannare il mondo, ma perché il mondo sia salvato per mezzo di lui».  

Brief an die Philipper  (2,6-11) 6 Er war Gott gleich, / hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, 7 sondern er entäußerte sich / und wurde wie ein Sklave / und den Menschen gleich. / Sein Leben war das eines Menschen; 8 er erniedrigte sich / und war gehorsam bis zum Tod, / bis zum Tod am Kreuz. 9 Darum hat ihn Gott über alle erhöht / und ihm den Namen verliehen, / der größer ist als alle Namen, 10 damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde / ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu 11 und jeder Mund bekennt: / «Jesus Christus ist der Herr» - / zur Ehre Gottes, des Vaters.