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JESU LEIB UND BLUT 2008 - A
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Die Liturgie lädt uns ein, den ganzen bisher zurückgelegten Weg mit seinen schwierigen Momenten zu bedenken, die wir bestanden haben. Unterwegs haben wir erfahren können, was uns eigentlich am Herzen liegt und was für uns wichtig ist. Haben wir endlich gelernt, dass wir nicht nur vom irdischen Brot leben sondern von allem, von dem der Mund des Herrn spricht? Tatsächlich schenkte Gott uns viel mehr. Er wollte uns nicht mit dem Geschenk eines allgemeinen Wortes überraschen, sondern mit dem, was das Wort selbst ist, eben Seinem Sohn. Und dieser wollte uns, am Ende seines irdischen Lebens, ein wunderbares Brot und dazu ein besonderes Getränk reichen. Sein Leib und sein Blut uns hinterlassend, wollte er immer mit uns bleiben, damit die Wüste des Weges, den wir noch zu gehen haben – wie es in der ersten Lesung heißt – kein Ort des Schreckens oder der Schlangen, der Einsamkeit und der Sehnsucht sei, sondern von einer Begleitung beseelt werde, die still und doch wirklich ist: nämlich das Brot und der Wein: Christus der mit uns mitwandert.
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GEBET
Ein Teller und ein Kelch |
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Deut (8,2-3.14-16) Du sollst an den ganzen Weg denken … um dich gefügig zu machen und dich zu prüfen … wie du dich entscheiden würdest … Er wollte dich erkennen lassen, dass der Mensch nicht nur von Brot lebt, sondern dass der Mensch von allem lebt, was der Mund des Herrn spricht… 15 der dich durch die große und Furcht erregende Wüste geführt hat, durch Feuernattern und Skorpione, durch ausgedörrtes Land, wo es kein Wasser gab; der für dich Wasser aus dem Felsen der Steilwand hervorsprudeln ließ; 16 der dich in der Wüste mit dem Manna speiste, das deine Väter noch nicht kannten, (und der das alles tat,) um dich gefügig zu machen, dich zu prüfen und dir zuletzt Gutes zu tun. Johannesevangelium (6,51-58) 51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, (ich gebe es hin) für das Leben der Welt. 52 Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? 53 Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. 55 Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank. 56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. 57 Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. 58 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit. |
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