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2. Ostersonntag 2008 (A) www.puntopace.net
Der Sonntag nach Ostern wird „Weißer Sonntag“ genannt, in Bezug auf die Gewohnheit, die weißen Kleider abzulegen, die die Getauften in der Osternacht erhalten hatten. Er könnte auch der Sonntag des Auferstandenen und seiner Wunden genannt werden. Jesus kommt zu seinen Jüngern zurück, wünscht ihnen Frieden und zeigt eben dem, der wie Thomas zweifelt, die Beweise seiner Identität. Da er seine Wunden zeigt, verleugnet er nicht, sondern bestätigt seine schmerzliche Geschichte, von der er die Spuren gar nicht verwischt, sondern behält und für immer bewahren wird. Dank jener Wunden sind wir gerettet, wie die Liturgie besagt; außerdem sind wir zusammengerufen und zu einem einzigen Volk geworden. Wir sind die Gemeinschaft, die Seine Worte wachruft und danach strebt, seine Botschaft zu aktualisieren. Die Gemeinschaft, die immer neu aufgerufen ist, die Solidarität und das Miteinander Teilen zu verwirklichen, wie dies bei der ersten christlichen Gemeinschaft zu sehen ist, wovon in der Apostelgeschichte zu lesen ist.
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Bild des Auferstanden kürzlich restauriert in der Pfarrkirche von Tortora
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GEBET
Auferstanden mit Deinen Wunden, Jesus, |
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Johannesevangelium (20,19-31) 19 Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! 20 Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. 21 Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. 22 Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! 23 Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. 24 Thomas, genannt Didymus (Zwilling), einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. 25 Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. 26 Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! 27 Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! 28 Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott! 29 Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. 30 Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan. 31 Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.
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