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21. Sonntag des Jahres (A) 2008 www.puntopace.net
Im Evangelium dieses Sonntags stellt uns Jesus eine grundsätzliche Frage, die uns persönlich und direkt anfragt. Es ist so, als wenn er fragen würde: «Wenn ich für die Menschen aller Generationen immer ein Ideal oder eine Gesamtheit von zu verfolgenden Werten gewesen bin, so dass ich sogar als ein Meister der Weisheit und des Lebens angesehen wurde, wer bin ich dann in Wirklichkeit für Dich? Welche Bedeutung habe ich für Dein Leben?”. Aus dieser Frage leitet sich eine zweite ab, die man so formulieren könnte: «Wenn Du sagst, dass Du an mich glaubst, glaubst Du wirklich an all das, an das ich geglaubt habe? Also an die Liebe, die für mich unzerstörbar und der letzte Grund des Lebens und des Sterbens ist? Du sagst, dass Du an Gott als Vater glaubst, aber glaubst Du tatsächlich an die Gemeinschaft der menschlichen Wesen? Du hast auch heute Anteil an meinem Leib und meinem Blut, indem Du das Brot des ewigen Lebens teilst, aber teilst Du wirklich auch Dein materielles tägliches Brot?». Wir sollen diese Fragen nicht umgehen sondern uns von ihnen führen lassen, nicht um zu verzagen, sondern um die Richtung unseres Lebens zu verbessern.
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Bild von der CD-Hülle“Canto das Comunidades”, Brasilien, Basisgemeinschaft. |
GEBET Was sagen die Leute über Jesus
nach so langer Zeit? |
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Evangelium Nach Matthäus (16,13-20) Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein. Dann befahl er den Jüngern, niemand zu sagen, dass er der Messias sei. Römerbrief (11,33-36) 33 O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege! 34 Denn wer hat die Gedanken des Herrn erkannt? Oder wer ist sein Ratgeber gewesen? 35 Wer hat ihm etwas gegeben, sodass Gott ihm etwas zurückgeben müsste? 36 Denn aus ihm und durch ihn und auf ihn hin ist die ganze Schöpfung. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen. |
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